Chi Hung ist ein Arbeitskollege, ein Freund. Vor ca 4 Jahre sind wir fast in gleichen Zeit in die Taxi-Branche eingestiegen.

An einem Tag sah ich ihn zum ersten Mal an dem Taxistand “Hilton City”. Ich war vor ihm. Wir hatten gleichzeitig Fahrgäste, die das selbe Ziel (Marien  Platz) hatten. Da ich ein bisschen Ahnung hatte, sagte er zu mir “Kannst du mir zeigen wo wir hinfahren müssen.”. Ich nickte und fuhr los. Seitdem kennen wir uns.

Ab und zu traffen wir uns am Arabella Grand (jetzt WestIn), am Arabella, am Hilton Parkt. Er nannte mich “Major”, weil ich vor ein paar Monaten mein neues Taxi bekam. Wir hatten  immer miteinander gescherzt. Der jenige, der von alten Auto auf neuen aufsteigen, ist einen Rang höher gestuft. So bin ich von Leutnant zum Major hochgestiegen :) )). Spaß hatten wir immer…

Ich habe ihn als ruhigen, netten, sehr hilfsbereiten Kollegen kennengelernt. Er war ein sehr sympathischer Mensch, den man einfach mögen muss.

Vor ein paar Tagen ist er leider von uns gegangen. Er verließ das Spielfeld, Taxi. Durch seinen plötzlichen Tod haben wir einen guten Freund verloren. Wir werden ihn sehr sehr vermissen.

So ein guter Mensch bist du. Du bist jetzt sicherlich da oben und schaust zu uns nach unten mit unserem täglichen schweren Kampf. Was auch immer wünschen wir dich alles Gute… Good Bye Chi Hung, my Friend…

5 year old Drummer !!!

Posted: 06/06/2010 in Diary

Kein Ding hält ewig. So ist meine Lichtmaschine auch. Letzte Woche hatte es mitten in der Geschäftzeit gestreikt. Dank Hasan, ein Kollege, der mir Starthilfe gegeben hat,konnte ich dann weiter nach Hause gefahren. Schnell im Internet nach einer Lichtmaschine suchen. Gefunden, bestellen und abwarten. Denn die Lieferung dauert mindesten 2 Werktage. Na gut ohne Auto kein Fahren…

Ich hatte Zeit einige Dinge zu machen. Musik hören, Nachrichten lesen, Online gehen. Dabei habe ich im youtube einen schönen Clip gefunden. Es wird von einem 4.5 Jahr alten Junge gespielt. Viel Spass !!!

Hier ist es :

Bilanz der Bauma-Messe

Posted: 25/04/2010 in Diary

Die ersehnliche Messe ist heute offiziell zu Ende. Die gigantische Ausstellung mit gigantischen Monster-Trucks. Alles ist in einer superlativen Vorstellung.

Für uns Taxifahrer war die Hoffnung mehr Umsatz zu machen, schnell weg. Die ersten drei Tage waren  katastrophal, weil keine Besucher da waren. Denn der Vulkan hatte wahrscheinlich etwas gegen uns Taxifahrer und spuckte die ganze Lava samt Asche in den Himmel. Fast alle Flughäfen waren hier in Europa betroffen und mussten dicht machen, also kein Start und Landen von Fluzeugen war möglich.

Die restlichen Tage liefen etwas besser, jedoch nicht wie wir es uns wünschten.

Ich war fast jeden Tag bei der Messe. Die Flughafen-Fahrt blieb mir jedoch aus. Stattdessen nur lauter kurze Fahrten in die umliegende Hotels und ein paar Besoffene  aus England kommenden Arbeiter , die mir gegenüber unsympatisch schienen und mich auf 180 brachten.

so gesehen kann es  für mich keine Erfolgbilanz sein. Bloß schnell vergessen!… Sonst wird es mir noch grün und blau.

1976
27. Januar:
Die Pkw-Mittelklasse-Baureihe 123 mit den Typen 200 D, 220 D, 240 D, 300 D, 200, 230, 250, 280 und 280 E wird im südfranzösischen Bandol vorgestellt. Sie löst die “Strich-Acht”-Modelle der Baureihen 114/115 ab, die jedoch noch bis Jahresende parallel zu den neuen Typen produziert werden.

1977
17. – 27. März:
Mit den Typen 230 C, 280 C und 280 CE präsentiert Daimler-Benz auf dem Genfer Automobil-Salon die Coupé-Variante der Baureihe 123.
August:
Einführung des 240 D, 300 D und 250 als 7/8-Sitzer-Limousinen mit langem Radstand

12. August – 28. September:
Beim Rallye-Marathon London – Sydney erzielen Andrew Cowan/Colin Malkin/Mike Broad und Anthony Fowkes/Peter O’Gorman einen Doppelsieg auf Mercedes-Benz 280 E. Die “härteste Rallye der Welt” führt 6 1/2 Wochen über eine Strecke von 30 000 km quer durch Europa, Südasien und Australien.

September:
Einführung des 300 CD mit 80 PS, nur für den Export nach Nordamerika.

15. – 25. September:
Auf der IAA in Frankfurt/M. werden der Öffentlichkeit die T-Modelle der Baureihe 123 mit den Typen 240 TD, 300 TD, 230 T, 250 T und 280 TE vorgestellt. Weitere Pkw-Neuheiten sind der 450 SLC 5.0 mit 5-l-V 8-Leichtmetallmotor und der für den US-Markt bestimmte 300 SD, dessen Fünfzylinder-Dieselmotor mit Abgasturbolader ausgerüstet ist. Darüber hinaus demonstriert Daimler-Benz zwei mit Hydrid-Speichern ausgerüstete Versuchsfahrzeuge: einen Pkw 280 E für Benzin-Wasserstoff-Mischbetrieb und einen City-Bus mit Reinwasserstoffantrieb. Read the rest of this entry »

Der Zuverlässigte

Posted: 28/03/2010 in Diary

Auf youtube.com habe ich einen Beitrag vom DSF gefunden. Der Mercedes Typ W123 ist einer der zuverläßigsten Wägen überhaupt, den Mercedes je gebaut hat. Im Beitrag ist ein Mercedes 240D in Taxi-Version mit 1,3 Millionen km auf dem Tacho zu sehen und der läuft immer noch zuverläßig. Meins hat 1,35 Millionen km und der läuft auch immer noch ;-)

Sorry, dass ich den Wagen zu viel lobe. Ich bin mitterweiler Fan von Oldtimer geworden. I simply love it :-)

Oldtimer

Posted: 21/03/2010 in Diary

Yeah!!! Das ist mein neues altes Taxi. Ich bin stolzer Besitzer von einem solchen Wagen. Am Anfang bin ich ziemlich verlegen gewesen, weil ich ja nicht wusste, ob sich die Fahrgäste mit einem solchem Oldtimer fahren lassen würden. Mittlerweile habe ich gute Erfahrungen gemacht, wegen den positiven Kommentaren, die ich erhalten habe. Ich freue mich immer wieder auf solche Sätze wie:” Sie haben einen schönen Wagen”. Jedes Mal wenn ich am Bahnhof stehe, steht es im Mittelpunkt der Diskussion… schließlich ist es 27 Jahre alt und einer der ältesten 3 Taxen in München.

Es macht süchtig Oldtimer zu fahren. Es ist jedoch nicht einfach, denn es braucht viel intensive Pflege…

Wie du mir, so ich dir

Posted: 03/12/2009 in Diary

Die schlechten Geschäfte dauern an. Überall herschen die Ratlosigkeit und schlechte Laune. Man muss wirklich hart arbeiten um gewissen Umsatzt zu erreichen. Wie die meisten Kollegen habe ich auch nicht das Glück oder zu mindesten eine gute Fahrt erwischen zu haben.

Ich bin um ca 15 Uhr am Stand Anhalter Platz eingereicht als 5ter und 4ter Datenfunk. Ich hatte wahnsinnigen Durst, mein Wasservorrat war zu ende. Mein Hals war trocken, bloß schnell rüber zum Penny Markt gegenüber. Die Schlange an der Kasse war ziemlich lang. Das dauerte vielleicht 10 Minuten bis ich bezahlen konnte. Schnell zurück zum Stand. Aha der einer Kollege hat mich überholt. O.k es ist nicht so tragisch. Ich guckte nach der Position auf dem Datenfunk. Gut ! zu mindesten kann ich noch meine Position als dritter behalten. Nach paar Minuten schaute ich auf das Funkgerät und konnte es nicht glauben. Ich war jetzt 4ter !.  Häh ?!!! Ich blätterte auf die Position page. Aha der Kollege , der mich zuvor überholt hatte, hatte sicher nicht alle Tassen im Schrank, meldete sich bei der Zentrale, dass er vor mir war…. “Hey, hallo du bist doch nach mir gekommen, mein lieber Kollege…”

Um es nachzuprüfen hatte ich die Zentrale kontaktiert und die ganze Geschichte erzählt ,mit der Bitte ob es korrekt war was mein Kollege tat. Nach langen Diskussion anwortete die Frau bei der Zentrale mir so, dass es alles korrekt war,und zwar wenn er mich überholt und vor mir steht, dann sei es in Ordnung.

Ich war so sauer. So ein Schwachsinn gibt es  bei der  Zentrale. Am liebsten würde ich sie in die Wüste wegschicken. Denn die haben ihren festen Gehalt und wissen gar nicht wie hart wir hier außen arbeiten.

Dem Kollege hatte ich gesagt,das näschste mal werde ich dir das gleiche tun, auch wenn du mal aufs Klo gehst. Mit dem Motto ” Wie du mir, so ich dir “. Die Welt ist klein. Die Nr. 555 merke ich mir.

Taxifahrer bluten aus…

Posted: 07/10/2009 in Diary

Das Wetter ist seit mehreren Wochen so schön. Die Temperatur beträgt heute sagenhaft 27 Grad. Es ist einfach toll den späten Sommer zu genießen.

Die Zahl der Wiesn-Besucher ging zurück auf 5,7 Millionen, fast 300 Tausend weniger als im letzten Jahr. Die Taxi-Geschäft ist dementsprechend auch zurückgegangen. Die Terror-Androhung verschlimmert die TX-Geschäft noch mehr. Am Ende bluten wir nur noch aus.

Die 3 Tage Expo Real sind Hoffnung des jenes Taxifahrers um die Monatgehalt bißchen zuverbessern, verfehlt es leider auch . 3 Hallen sind nicht besetzt, was 25% der Besucher ausmacht. Dazu sind viele Besucher mit dem grossen Bus von Hafen zum Messe und umgekehrt befördert. Was natürlich ein Nachteil für Taxifahrer darstellt.

Ich bin persönlich auch davon betroffen worden. In den 3 Messentagen bekam ich 2 Flughafenfahrten. Es ist gar nicht gut zum Vergleichen mit dem Expo von letzten Jahr.  Gestern hatte ich 6 Stunden am Stück im Hafen warten müssen. Das war nicht toll, wenn man bedenkt, es sind 2 grossen Messen auf einmal.

Die Enttäuschung kann man in jedes Gesicht des Taxifahrers ablesen. Wenn das Pech noch dazu kam wie von dem Kollegen hier, kann man wohl das Taxifahren am liebsten schnell vergessen…Bild004

Umzug mit dem Taxi

Posted: 23/09/2009 in Diary

Gestern hat es ganz gut bei mir gelaufen. Die vorletzte Fahrt ging vom Hafen zum Hotel Maritim in der Goethe Strasse. Es ist 16 Uhr 30. ” Die letze Fahrt machte ich noch” so dachte ich und stellte mich am Haupteingang des Brausebad-Standes an. Nach einer halben Stunde kam einen Fahrgast in die Nymphenburger Gegend. Wunderbar dann kann ich gleich nach Hause fahren, denn ich wohne nicht weit von dort. Fahrgast abladen, wende mich um und fahr in die Richtung Romanplatz. Da sah ich dass der Romanplatz leer war. Ein Kollege und Ich fuhren gleichzeitig an den Romanplatzt Stand ein, kurz  eingeloggt und schon bekam ich einen Auftrag in der Hawartstrasse. Angekommen wartete die Frau schon vor der Haustür. “Sie müssen nah an der Strasse parken, wir haben viel zu laden” sagte die Frau. “Okay, gut mach ich”.

Ich ging hoch zu der Wohnung um die Sache abzuholen. Oh Gott, was sah ich da. die ganze Sache standen da wie ein Berg von Everest!. ” Müssen Sie alles mitnehmen” fragte ich. “Ja” antwortete meine Fahrgästin. “Aber es passt alles nicht hinein” erwidertete ich. “Schauen wir gleich” sagte sie. Sie schleppte seelenruhig Stück für Stück raus und ich müsste es in den armen Kombi reinstopfen… Nach 40 Minuten war ich am Ende mit der Kraft und der Nerven, denn die Zeit läuft mir davon. Um 18 Uhr müsse ich den Wagen abgeben. Vollgenervt hatte ich ihr dann gesagt “Wir müssen beeilen. Ich kann nicht länger hier stehen”. “Ja, gleich” aber dasgegenteil, sie hatte immer wieder welche Sache rausgebracht. “Es geht nicht mehr und mit sooooo viele Dinge müss ich Ihnen mindesten 15 € Zuschlag machen” sagte ich ungeduldig”. “Mach’s nicht, ich werde Ihnen gutes Trinkgeld geben”. “Schau mir mal”, denke ich.

Irgendwann kurz vor 6 konnten wir endlich los fahren. Am Bushaltestelle in der Hansa Strasse erreichten wir um 18 Uhr 10. Auf der Uhr stand 9€90 plus 1€ Bestelltsgebühr und 10€ Gepäck-zuschläge. Zum Glück standen paar junge Männer dort, die uns die Ladung abladen helfen. Die Frau geben mir dann ingesamt 35€ ” Der Rest ist für Sie und ihre Kinder”…. Ich nehme das Geld und danke der Frau.

Die 14€  Trinkgeld ist ziemlich viel aber ob es für die 40 Minuten harte Arbeit, bei der ich die ganze schwere Dinge schleppte, Leistungsgerecht ist, bezweifele ich…

Das Oktoberfest ist nicht nur ein besonderes Fest für Münchner sondern auch für viele andere. Die Leute von der ganzen Welt kommen nach München um das Wiesn-Fest mitzufeiern… freilich freuen wir uns als Münchner Taxifahrer auch, weil die Besucher häufiger das Taxi brauchen als in sonstigen Zeiten. Jedoch ist es auch nicht einfach mit dem betrunkenen Fahrgast. Viele stiegen ins das Taxi ein und wussten nicht wohin sie fahren wollten. Es gab einfach all zu viele Probleme mit diesem Publikum aber einige Medien wie die AZ wollen es einfach nicht wissen und ziehen uns Münchner Taxler gern durch den Kakao. Wie einige Artikel  im frühen Jahr sowie von heute zeigen. [zum nach Lesen hier und hier ] .

Erhlich gesagt, seitdem spende ich kein Cent für diese Zeitung, die ich vorher gern lese…